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Wir sind 4 von 1000 Gesichtern

Die Multiple Sklerose (MS) verläuft bei jedem Patienten anders. Je nachdem, in welchem Gebiet des zentralen Nervensystems die Entzündung vorliegt, welches Ausmaß sie annimmt und in welchem Maße sie wieder abklingt, fallen die Symptome und deren Stärken von Patient zu Patient unterschiedlich aus. Deshalb wird die MS auch zu Recht die „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ genannt – die typische MS gibt es nicht. 

 

Hier möchten wir Ihnen vier dieser 1000 Gesichter der MS vorstellen. Lernen Sie Julia, Anna-Lena, Zoé und Nicole kennen und erfahren Sie anhand deren Geschichten, wie der Umgang mit der MS in besonderen Lebenssituationen gelingt. 

 

* aus Datenschutzgründen wurden persönliche Daten und Bild verändert, die Erzählung basiert auf realen Fällen

 


Julia - Familienplanung

Julia - eins von 1000 Gesichtern der MS
  • Geburtsjahr 1986 (34 Jahre)

  • Schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RRMS)

  • Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte

"Hallo, 


es freut mich, dass ich meine Erfahrungen bei der Familienplanung als MS-Betroffene mit dir teilen kann.

 

Ich heiße Julia* und bin 34 Jahre alt. Im 1. Halbjahr 2020 wurde bei mir eine schubförmige MS festgestellt. Zur Bestätigung der Diagnose wurden verschiedene Untersuchungen gemacht, u.a. MRT, Blutbild.

 

Daraufhin habe ich mich in Absprache mit meinem Arzt für eine medikamentöse Therapie entschieden, die ich jedoch schlecht vertragen habe. Ich litt oft an Übelkeit. Nach zwei Monaten wurde das Medikament abgesetzt. 

 

Da mein Partner und ich uns sehnlichst ein zweites Kind wünschten, beratschlagten wir gemeinsam mit meinem Neurologen eine mögliche alternative Therapie. Aufgrund meiner Sorge vor einem Schub nach der Geburt, empfahl mir mein Neurologe eine passende Therapie.

 

Wir entschieden uns für eine injizierbare Basis-Therapie, die auch während der Schwangerschaft und der Stillzeit eingesetzt werden kann. Mit dieser MS-Therapie bin ich nach wie vor sehr zufrieden. Ich vertrage das Medikament gut und habe keine Beschwerden. Das Medikament injiziere ich regelmäßig und ich gehe zusätzlich zur Ergotherapie. Wir sind sehr glücklich, diese Therapie für mich gefunden zu haben!"


Anna-Lena - Schwangerschaft

Anna-Lena - eins von 1000 Gesichtern der MS
  • Geburtsjahr 2000 (20 Jahre)
  • Hochaktive schubförmig-remittierende Multiple Sklerose (RRMS)
  • Erstdiagnose 03/2019
  • Auszubildende

"Hallo, 


es freut mich, dass ich meine Erfahrungen während der Schwangerschaft als MS-Betroffene mit dir teilen kann.

 

Ich heiße Anna-Lena* und bin 20 Jahre alt. Aufgrund verschiedener Symptome (wie zum Beispiel Beschwerden beim Laufen, Konzentrationsmangel, verlangsamten Reaktionen) ging ich zum Neurologen. Nach MRT-Aufnahmen und weiteren Untersuchungen erhielt ich im März 2019 die MS-Diagnose, bei mir eine hochaktive schubförmig-remittierende Multiple Sklerose.

Im Mai 2019 begann ich eine Infusions-Therapie. Nach der 12. Infusion wurde ich ungeplant schwanger. Aus Sorge vor den Auswirkungen auf mein ungeborenes Kind brach ich diese MS-Therapie zunächst ab. 

 

Zusammen mit meiner Mutter und meiner behandelnden Gynäkologin zog ich einen Schwangerschaftsabbruch in Betracht. Doch ich entschied mich dagegen. Da die Infusionstherapie bei mir sehr gut gewirkt hatte und ich eine Verschlechterung meiner MS ohne medikamentöse Behandlung befürchtete, besprach ich mit meinem Neurologen andere MS-Therapien.

 

Ich recherchierte im Internet nach Therapien, bei denen ich mir keine Sorgen um mein Kind machen musste. In Abstimmung mit meinem Neurologen, der die Ergebnisse meiner eigenen Recherche bestätigte, begann ich eine injizierbare Basistherapie. Diese Therapie gibt mir ein sehr gutes Gefühl.

 

Mit dieser Therapie ist mein MS „ruhig“ und ich vertrage sie sehr gut. Ich hatte bisher keinen weiteren Schub. Inzwischen ist auch mein Sohn geboren, gesund und munter."