Multiple Sklerose

Registerstudie zum Vergleich der Hirnatrophie-Raten von krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMDs) der ersten und der zweiten Generation bei MS-Patienten mit MS ohne Schübe

Masuda H et al.: Comparison of brain atrophy in patients with multiple sclerosis treated with first- versus se

Studie kompakt

Ziel der Studie

Das Ziel dieser Studie war es, die Hirnatrophie-Raten von DMDs der ersten und der zweiten Generation bei MS-Patienten ohne Schübe zu untersuchen.

 

Ergebnisse

  • Die jährliche Schubrate war bei Patienten mit DMD der ersten Generation niedriger als bei Patienten mit DMD der zweiten Generation (Median 0,26 vs.

Schlussfolgerung

Die mediane annualisierte Atrophierate des normalisierten Gehirnvolumens in der DMD-Gruppe der ersten Generation ähnelte der zuvor gemeldeten jährlichen Atrophie-Rate gesunder Kontrollen, was darauf hindeuten kann, dass die Behandlung mit einem DMD der ersten Generation

Literatur

Hier finden Sie die Betaferon-Fachinformation.

Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie

S1-Leitlinie „Neurologische Manifestationen bei COVID-19“

Studie kompakt

Auszug Seite 12 der Leitlinie:

„Risiko und Verlauf von COVID-19 unter einer Immuntherapie“

Ermittlung der Prävalenz und Vergleich unerwünschter Schwangerschaftsausgänge bei Frauen mit MS, die IFNß ausgesetzt waren, und Frauen mit MS, die nicht DMT-exponiert waren.

Seit September 2019 kann Interferon beta auch während einer Schwangerschaft, wenn es medizinisch indiziert ist, und in der Stillzeit eingesetzt werden.

Ergebnisse einer nationalen Marktforschung zur Präferenz von Injektomaten bei MS-Patienten

Untersucht wurden die Meinungen zu den elektronischen Injektomaten für Betaferon®, Rebif® (Interferon- beta-1a) und Extavia®, da hier in der Anwenderfreundlichkeit große Unterschiede bestehen und die Selbstinjektion eine Herausforderung darstel

Vulnerable Patientengruppen während der COVID-19-Pandemie: Ältere Menschen mit MS

Themen kompakt:

Zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, ob bei Menschen mit Multipler Sklerose ein erhöhtes Risiko für eine SARS-CoV-2-Virusinfektion oder ein höheres Risiko für einen schwereren Verlauf haben1.

Wichtig ist, dass für mit Betaferon behandelte Patienten KEINE Hinweise vorliegen, dass ihre MS-Therapie dieses Risiko weiter erhöht.1, 5-9

Was jedoch das Infektionsrisiko sowohl bei MS-Patienten sowie in der allgemeinen Bevölkerung erhöht, ist das Alter.

Die Prävalenz von Menschen mit MS und höherem Alter steigt.10

Eine wichtige Strategie zur Risikominimierung während der COVID-19-Pandemie besteht darin, anfällige Personen, wie ältere Menschen mit Multipler Sklerose zu motivieren, sich so weit wie möglich zu isolieren, um ihr Infektionsrisiko zu verringern.

Literatur

Erneuerung der Arzneimittelverschreibungsverordnung

Zum 1. November 2020 wird Dosierungsangabe auf dem Rezept Pflicht!

Rezepte müssen künftig bei allen Humanarzneimitteln die Dosierung enthalten.

Videosprechstunde in der Neurologie

Erfahrungen und Ratschläge von einem Neurologen für Ihre Praxis

Online Videosprechstunden sind während der vergangenen Wochen nachdrücklich in den Fokus geraten.

Allgemeine Einführung

Dr. med. Ralf Jankovits erläutert, was unter einer Videosprechstunde zu verstehen ist und worin er die Vorteile für seine Praxis sieht.

Mehrwerte, Chancen und Umsetzungsmöglichkeiten

Die Videosprechstunde kann für Ärzte und Patienten eine neue Kommunikationsmöglichkeit mit einem deutlichen Mehrwert sein:

Die Videosprechstunde funktioniert bei uns hervorragend. Ich war selbst erstaunt, wer das digitale Angebot nutzt.

Abrechnung und Vergütung

Die Videosprechstunde ist ein zusätzliches Service-Angebot für Patientinnen und Patienten. Wie die Vergütung aussieht und welche Fortschritte es im Laufe der letzten Monate gegeben hat, erfahren Sie in diesem Video.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Die Einführung der Videosprechstunde ist auch mit juristischen Fragestellungen verbunden. Dr. med. Ralf Jankovits beschreibt, wie er die rechtlichen Bedingungen aus Sicht des Neurologen sieht und wie in seiner Praxisgemeinschaft verfahren wird:

Technische Umsetzung und Anbieter

Immer mehr Anbieter positionieren sich auf dem Markt der Videosprechstunde. Erfahren Sie, welche Abrechnungsmodelle die verschiedenen Anbieter ermöglichen und wie die technischen Voraussetzungen für Sie als Ärztin / Arzt bzw.

 

 

Zeitmanagement im Praxisalltag

Durch effektives Zeitmanagement lassen sich die eigenen Ressourcen besser nutzen.

Bewerbung des Service bei Patienten

Das zusätzliche Angebot der Videosprechstunde sollte gegenüber Patientinnen und Patienten effektiv kommuniziert werden. Aufmerksamkeit lässt sich sowohl in der eigenen Praxis, als auch am Telefon sowie über die digitalen Kanäle schaffen.

Videosprechstunde trifft E-Rezept

Die Videosprechstunde kann gemeinsam mit der Einführung des E-Rezepts neue Chancen für Ärzte und Patienten ermöglichen. Ob dem wirklich so ist und wie dies der niedergelassene Neurologe Dr. med. Ralf Jankovits sieht, erfahren Sie in diesem Video.

Digitale Gesundheitsanwendungen

Die Möglichkeit digitale Gesundheitsanwendungen zu verschreiben und diese, neben der medikamentösen Therapie, Patientinnen und Patienten anzubieten, ist erstrebenswert.

Dr. Ralf Jankovits ist seit 2015 im Neurozentrum Prien als Facharzt für Neurologie und Spezielle Schmerztherapie tätig.

Die getätigten Aussagen in den Videobeiträgen stellen nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers oder der Redaktion dar, sondern sind persönliche Erfahrungen des jeweiligen Referenten.