Interferon Beta

Hospitalisierung von Menschen mit Multipler Sklerose

Marrie et al. Neurol Neurosurg Psychiatry 2018

An Multiple Sklerose Erkrankte müssen heute seltener ins Krankenhaus als noch vor 25 Jahren.

Studie kompakt

In den letzten 20 Jahren hat sich für MS-Erkrankte viel verändert: Die Diagnostik hat sich verbessert, es vergeht weniger Zeit bis zur Diagnosestellung und für die Behandlung stehen wirksame krankheitsmodifizierende Therapien (DMT) zur Verfügung.

Literatur

IFNß in der Schwangerschaft

Hellwig et al. J Neurol 2020

Für Interferon beta wurde im September 2019 nach erfolgter Bewertung durch die Europäische Arzneimittelagentur eine Zulassungsänderung zu Schwangerschaft und Stillzeit wirksam.

Update Fachinformation

Viele Frauen mit Multipler Sklerose (MS) und krankheitsmodifizierender Therapie (DMT) sind im gebärfähigen Alter. Für sie ist die Familienplanung ein wichtiges Thema. Bisher gibt es wenige Studien zur Sicherheit von DMT für Schwangere und die kindliche Entwicklung.

Fazit

Die Daten des europäischen Schwangerschaftsregisters deuten nicht darauf hin, dass eine Exposition mit IFN-beta vor Konzeption und/oder während der Schwangerschaft das Risiko für angeborene Fehlbildungen oder Spontanaborte erhöht. 

Literatur

Mehr zu Betaferon®

European Medicines Agency. Europäischer Beurteilungsbericht (EPAR) für Betaferon – Produktinformation.

Praxis Kompakt: Stillen unter Interferon Beta

Dank einer Zulassungserweiterung im September 2019 ist der Einsatz von INFß nun auch bei Schwangeren, falls klinisch notwendig, und stillenden Müttern möglich. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Betaferon

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Immunmodulation und Immunsuppression

Bei den gängigen Therapien zur Behandlung der Multiplen Sklerose wird meist unterschieden zwischen Immunmodulation und Immunsuppression.