Uhthoff-Phänomen

Warme Temperaturen, schwüle Sommertage und überheizte Räume im Winter können für MS-Betroffene zur Belastung werden. Bei hohen Temperaturen kann es zu einer zeitweisen Verschlechterung bestehender Symptome kommen. Eine Beeinträchtigung, die auch als das Uhthoff-Phänomen bekannt ist.

 

Betroffene klagen beispielsweise bei hohen Temperaturen über eine Verschlechterung der Sehfähigkeit, Verstärkung von Lähmungen, Gefühlsstörungen, Koordinationsstörungen, Konzentrationsstörungen usw. Diese Störungen bilden sich bei Normalisierung der Körpertemperatur wieder zurück.

 

Mit welchen Hilfsmitteln können Sie sich vor der Hitze schützen?

  • Halten Sie Ihre Türen und Fenster möglichst geschlossen. Ein heruntergelassener Rollladen verhindert direkte Sonneneinstrahlung.
  • Stellen Sie Ihre Füße in eine Wanne mit kühlem Wasser und gönnen Sie sich eine Erfrischung.
  • Trinken Sie ausreichend. Die Flüssigkeitsaufnahme ist bei hohen Temperaturen besonders wichtig.
  • Ein Ventilator lässt die Luft im Raum zirkulieren. Vermeiden Sie dabei jedoch den direkten Zug und erkälten Sie sich nicht.
  • Achten Sie auch darauf, im Winter Ihre Wohnung nicht zu „überheizen“.
  • Schränken Sie die Wärmeentwicklung innerhalb Ihrer vier Wände möglichst ein. Elektronische Geräte wie Fernseher, Computer oder Lampen sind unterschätzte Wärmequellen.
  • Mit der richtigen Bettwäsche schläft es sich angenehmer und Sie müssen nachts weniger schwitzen. Lassen Sie sich in einem Fachgeschäft beraten und finden Sie den für Sie geeigneten Bettbezug.