Glossar

In dem Glossar finden Sie Begriffe rund um die Multiple Sklerose (MS) erklärt.

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Glossar Multiple Sklerose

A wie Akinese

Adhärenz
auch Therapietreue genannt; aktives Mitwirken des Patienten am Therapieprozess und die Bereitschaft, den ärztlichen Empfehlungen im Rahmen der Therapie zu folgen. Bei chronisch Kranken ist die Adhärenz in Bezug auf die Einnahme von Medikamenten besonders wichtig. Grundlage einer erfolgreichen Therapie ist die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten sowie die Berücksichtigung von Faktoren, die es dem Patienten erschweren, das Therapieziel zu erreichen.

 

Affektlabilität
leichte Beeinflussbarkeit von Gefühlsäußerungen und Stimmungen mit raschen und starken Schwankungen

 

Akinese
Unbeweglichkeit

 

Akkommodation
Naheinstellung des Auges, die mit Pupillenverengung einhergeht; durch Veränderung der Linsenkrümmung wird scharfes Fern- und Nahsehen ermöglicht

 

Albumin
eine Gruppe von wasserlöslichen Eiweißkörpern, die u. a. als Transportmittel für Substanzen im Blut dienen

 

Amnesie
vorübergehende oder auch bleibende Erinnerungslosigkeit

 

Analgetikum
schmerzstillendes oder schmerzlinderndes Medikament

 

Anamnese
Erfragung von medizinischen Informationen durch einen Arzt, bei der entweder der Patient selbst (Eigenanamnese) oder eine dritte Person (Fremdanamnese) antwortet. Bei der Diagnosestellung ist die Anamnese sehr wichtig, weil dabei u. a. nach Vorerkrankungen oder Erkrankungen in der Familie, Allergien und Medikamenteneinnahme gefragt wird.

 

Angiographie
Röntgendarstellung der Blutgefäße durch Einspritzen eines Kontrastmittels unter Bildschirmkontrolle

 

antiinflammatorisch
gegen entzündliche Vorgänge gerichtet

 

Antikörper
ein Eiweiß, gebildet vom Immunsystem als Reaktion auf eine (meist fremde) Substanz, die man Antigen nennt

 

Antispastikum
Medikament zur Herabsetzung eines krankhaft erhöhten Muskeltonus

 

Arteriosklerose
Ablagerung von Fett, Thromben, Bindegewebe und Calciumphosphat („Kalk“) in den Blutgefäßen („Arterienverkalkung“)

 

Ataxie
Oberbegriff für verschiedene Störungen der Bewegungskoordination

 

Atrophie
Volumenminderung eines Organs (z. B. des Muskels oder des Gehirns) infolge von Schwund seiner funktionstragenden Zellen durch Schädigung oder durch Inaktivität.

 

autoimmun
Immunreaktion, die gegen körpereigenes Gewebe gerichtet ist

 

Autoimmunkrankheit
Krankheiten wie Rheuma oder MS, bei denen das Immunsystem fehlgesteuert ist und infolgedessen körpereigenes Gewebe angreift

 

Axon
Nervenfaser, die Impulse von einer Nervenzelle zur anderen überträgt

 

B wie Basistherapie

Basistherapie
bei der Therapie der Multiplen Sklerose z. B. mit Interferonen oder Glatirameracetat

 

BETAPLUS
Patientenbetreuungsprogramm für Patienten, die das MS-Basistherapeutikum von Bayer anwenden => weitere Infos hier

 

Black holes (engl.: schwarze Löcher)
Läsionen in der MRT-Darstellung des Gehirns (sog. T1-Sequenz), die im Zentrum dunkel/schwarz sind und als Zeichen irreversibler Hirnschädigung angesehen werden

 

Blut-Hirn-Schranke
eine natürliche Schranke, die viele Substanzen daran hindert, über das Blut ins Gehirn zu gelangen

 

Blutwäsche
Filtration („Waschen“) des Blutplasmas, mit dem Ziel, köpereigene oder köperfremde Substanzen aus dem Blut zu entfernen

 

Botenstoffe
chemische Stoffe, die zur Übertragung von Informationen und Signalen dienen

 

B-Zelle
ein weißes Blutkörperchen, das im Knochenmark gebildet wird, an Immunreaktionen beteiligt ist und Antikörper bildet

 

C wie CIS

CogniFit
online verfügbares Kognitionstraining; passt sich individuell dem Level des Trainierenden an => weitere Infos hier

 

Chemotherapie
Behandlung mit Wirkstoffen, die vor allem zur Behandlung von Tumoren eingesetzt werden. Wegen ihrer Wirkung auf Immunzellen werden sie auch zur Immunsuppression eingesetzt, z. B. bei schwerem MS-Verlauf.

 

Cholesterin
ein Molekül, welches einen wichtigen Bestandteil der Zellwände darstellt; ist an der Bildung von Gallensäure, Hormonen, Vitamin D, Nervengewebe und Zellwänden beteiligt

 

CIS
Clinically Isolated Syndrome (klinisch isoliertes Syndrom); eine einzelne und erste neurologische Funktionsstörung, die sich auf die Schädigung (Läsion) eines bestimmten Ortes im Zentralnervensystem zurückführen lässt. Es ist oft erstes Anzeichen für eine MS.

 

Computertomografie
eine Röntgenuntersuchung, die nach dem Schnittbildverfahren Einblick in innere Körperstrukturen ermöglicht

 

D wie Diagnostik

 

Degeneration
Abbau oder Untergang von Zellen oder Körperorganen, mit Funktionsverlust oder Fehlfunktionen einhergehend

 

Demenz
fortschreitender, hirnorganisch bedingter Abbau der intellektuellen Leistungsfähigkeit und fortschreitende organische Wesensänderung, mit Untergang von Nervenzellen einhergehend.

 

Demyelinisierung
auch Entmarkung genannt; krankhafter Verlust von Myelin, der Substanz, aus der die Markscheiden bestehen

 

Dendrit
Nervenfortsatz, der Signale empfängt

 

Dermis
zweite Hautschicht, auch Lederhaut genannt

 

Diagnostik
Durchführung einzelner Untersuchungen, mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit bestimmter Organe beurteilen zu können

 

Differenzialdiagnose
Abgrenzung einer Krankheit von anderen, ähnlichen Krankheitsbildern

 

Diplopie
Doppelsehen

 

Dissemination
sinngemäß: Ausbreitung. Im Zusammenhang mit dem MRT bedeutet räumliche bzw. zeitliche Dissemination, dass MS-bedingte Läsionen an verschiedenen Stellen im ZNS (räumlich) und auch zeitlich aufeinanderfolgend neue (zeitlich) erscheinen.

 

Dranginkontinenz
Blasenentleerungsstörung, bei der nach Auftreten eines Harndrangs das Wasser nicht gehalten werden kann

 

Dysarthrie
undeutliches Sprechen

 

Dysästhesie
Missempfindung

 

Dyssynergische Blase
eine Harnblase, deren Schließmuskel und Wand unkoordiniert arbeiten

 

E wie EDSS

 

EDSS (Expanded Disability Status Scale)
Die EDSS-Skala wird zur Bewertung neurologischer Defizite bei der Multiplen Sklerose herangezogen und beschreibt den Behinderungsgrad. Die Skala beruht auf einer standardisierten neurologischen Untersuchung, anhand derer insbesondere die Gehfähigkeit sowie acht weitere Funktionssysteme bewertet werden.

 

Eiweiß
siehe Protein

 

Encephalomyelitis disseminata (ED)
andere Bezeichnung für Multiple Sklerose (MS)

 

Entmarkungsherd
herdförmige Zerstörung der Markscheiden, die mittels MRT sichtbar gemacht werden können

 

Enzephalomyelitis
Entzündung des Gehirns und des Rückenmarks

 

Enzym
ein Eiweiß (Protein) in Sekreten und Zellen, das für den Ablauf von Stoffwechselvorgängen notwendig ist oder diese überhaupt ermöglicht

 

Epidemiologie
beschreibt die Häufigkeit und Verteilung von Krankheiten sowie deren Ursachen und Verlauf

 

Epidermis
erste Hautschicht, auch Oberhaut genannt

 

Erbkrankheit
eine Krankheit, die auf Genveränderungen zurückzuführen ist und von einer Generation auf die nächste übertragen werden kann

 

Ergotherapie
unterstützt kranke oder behinderte Menschen darin, die Fähigkeit zu bestimmten Handlungen zu bewahren oder wiederzugewinnen

 

Eskalationstherapie
meint die ausgeweitete Behandlung, meist dann, wenn die MS-Basistherapie nicht oder nicht ausreichend erfolgreich ist

 

Evidenz
andere Begriffe: Beweis, Nachweis, Gewissheit

 

evozierte Potenziale
Untersuchungsmethode zur Beurteilung der elektrischen Leitfähigkeit von Nerven; erlaubt auch den Nachweis von Störungen, die vom Betroffenen nicht bemerkt werden

 

F wie Fatigue

 

Fatigue
vorzeitige allgemeine physische und psychische Erschöpfung bzw. Müdigkeit

 

Fresszellen
siehe Makrophagen

 

G wie Glukokortikoid

 

Glia
Stützgewebe des zentralen Nervensystems, welches die Räume zwischen Nervenzellen, ihren Fortsätzen und Blutgefäßen ausfüllt und Nähr- und Reinigungsfunktionen ausübt. Die sklerotischen Herde der MS sind durch Glia gebildete Narben.

 

Glukokortikoid
ein Hormon, welches von der Nebennierenrinde ausgeschüttet wird. Es hat immunsuppressive Wirkung und kann auch synthetisch hergestellt werden (z.B. Kortikoide, Kortison, Methylprednisolon, Prednisolon).

 

graue Substanz
die grau aussehenden Teile des zentralen Nervensystems, Hauptlokalisation der Nervenzellkörper. Im Gegensatz dazu ist die weiße Substanz von bemarkten Nervenfasern durchzogen.

 

H wie Hirnstamm

 

HDL-Cholesterin
Das „gute“ Cholesterin transportiert überschüssiges Cholesterin aus den Körperzellen zur Leber.

 

Hirnstamm
Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften und dem Rückenmark. Durch den Hirnstamm laufen alle Nervenimpulse; sowohl vom Gehirn zum Körper als auch umgekehrt.

 

Hirnwasser
Liquor; Flüssigkeit in den Hohlräumen des Gehirns.

 

Hydrolipidfilm
überzieht die Hautoberfläche, ist ein Gemisch aus Wasser und Fett

 

I wie Interferon

 

Immunantwort oder -reaktion
Reaktion des Körpers auf Substanzen, die fremd sind oder als fremd angesehen werden

 

Immundefekt
Störung des Immunsystems, die mit einer geschwächten bis fehlenden Immunabwehr einhergeht

 

Immunisierung
Erzeugung von Immunität, z.B. durch eine entsprechende Impfung

 

Immunmodulation
Veränderung der Immunantwort im Sinne einer Abschwächung oder Verstärkung durch medikamentöse Behandlung

 

Immunsuppression
Maßnahmen zur Unterdrückung von Immunvorgängen, z. B. Verhinderung der Abstoßung von Organen nach Transplantation oder Behandlung fehlgesteuerter immunologischer Vorgänge, die gegen eigenes Körpergewebe gerichtet sind

 

Immunsystem
körpereigenes Abwehrsystem. Es besteht aus mehreren Organen (u. a. Lymphdrüsen, Knochenmark, Mandeln, Milz, Thymus), die bestimmte weiße Blutkörperchen und Antikörper bilden. Diese sind imstande, Viren, Bakterien, Pilze, fremde Substanzen oder Gifte zu vernichten oder zu neutralisieren.

 

Inkontinenz
Unfähigkeit, die Entleerung des Darms oder der Blase zu steuern

 

Interferone
eine Gruppe von Eiweißen des Immunsystems, gebildet und freigesetzt von Zellen als Reaktion auf bestimmte Krankheitserreger. Sie beeinflussen die Immunreaktion. Medikamente mit labortechnisch hergestelltem Interferon-beta sind als Basistherapie bei Multipler Sklerose zugelassen.

 

K wie Kernspin

 

Kernspin-Tomographie
siehe Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT)

 

Kortison/Kortikosteroid
ein Medikament, das Entzündungen hemmt und das Immunsystem unterdrückt.

 

L wie Liquor

 

Langerhans-Zellen
Außenposten des Immunsystems; Immunzellen, die in der Haut lokalisiert sind.

 

Läsion
Schädigung

 

LDL-Cholesterin
Das „schlechte“ Cholesterin bringt Cholesterin in die Körperzellen und trägt zur Entwicklung von Arteriosklerose bei.

 

lidwina
Zeitschrift, welche sich an Menschen mit Interesse am Thema Multiple Sklerose richtet – sowohl Patienten als auch deren Angehörige; Namensgeberin war eine junge Frau namens Lidwina. Lidwinas Geschichte ist wohl der erste dokumentierte Fall von Multipler Sklerose. => siehe auch hier

 

Liquor
Nervenwasser – eine klare Flüssigkeit, die das Gehirn und Rückenmark einhüllt und polstert

 

Liquor- bzw. Lumbalpunktion
Einführen einer sehr dünnen Hohlnadel in den Wirbelkanal, um Nervenwasser zu entnehmen

 

Lymphozyten
weiße Blutkörperchen, die Teil des Immunsystems sind. Sie bekämpfen körperfremde Substanzen (Bakterien, Viren etc.) und sind auch an Autoimmunreaktionen beteiligt.

 

M wie Multiple Sklerose

 

Magnet-Resonanz-Tomografie (MRT)
diagnostisches Verfahren, das ohne Röntgenstrahlen Schnittbilder des Körpers liefert; wichtig zur Darstellung von Schädigungen des Gehirns und Rückenmarks

 

Makrophagen
Zellen, die fremde Substanzen „fressen“

 

Meissnersche Tastkörperchen
Sinneszellen für das Tasten

 

Merkel-Zellen
äußere Sinneszellen für Berührungsreize

 

Motorisch
bezieht sich meist auf die Fähigkeit, Muskeln zu benutzen

 

Multiple Sklerose
Multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet, ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der die Markscheiden im zentralen Nervensystem geschädigt werden. Die Ursache dieser sogenannten Entmarkungserkrankung ist noch nicht geklärt.

 

myBETAapp
persönlicher Injektionsmanager für Patienten, die das MS-Basistherapeutikum von Bayer anwenden; verfügbar für Smartphones (Android-OS und Apple iOS) sowie für Laptops/Computer (Windows und Mac) => mehr Infos hier

 

Myelin (Markscheide)
Substanz aus Fett und Eiweiß, die die meisten Nervenfasern umhüllt. Man findet sie im zentralen und im peripheren Nervensystem.

 

Myelinisierung
Prozess, bei dem sich eine Myelinschicht bildet

 

N wie Neuron

 

Nekrose
Absterben von Zellen

 

Neuron
Nervenzelle

 

Nerv
Bündel von Nervenfasern (Axonen). Die Fasern sind entweder afferent (d. h. sie führen zum Gehirn und ermöglichen die Wahrnehmung von Sinnesreizen z. B. der Haut, der Gelenke, der Muskeln und inneren Organe) oder efferent (d. h. sie führen vom Gehirn weg und steuern die Funktion von Muskeln und Organen).

 

Neurologe
Arzt, der auf die Diagnose und Behandlung von Nervenkrankheiten spezialisiert ist

 

Neuropädiater
Kinderneurologe

 

Neurotransmitter
chemischer Botenstoff, der an den Synapsen Signale von einer Nervenzelle auf die andere übermittelt

 

O wie Optikusneuritis

 

Oligodendrozyten
Zellen im zentralen Nervensystem, die Markscheiden (Myelin) bilden

 

Oligoklonale Banden
Eiweiße im Nervenwasser in Form von Antikörpern, die bei den meisten Patienten mit MS nachweisbar sind und ein Zeichen der Krankheitsaktivität darstellen

 

Optikusneuritis
Entzündung des Sehnervs. Die Folge sind Sehstörungen.

 

O/W
Öl-in-Wasser-Emulsion; Gemisch aus wenig Öl und viel Wasser

 

P wie Protein

 

Parästhesie
unangenehme/schmerzhafte Empfindung

 

Paroxysmale Spasmen
anfallsartige Krämpfe von Muskeln oder Muskelgruppen

 

Peripheres Nervensystem (PNS)
bezeichnet die Nerven, die Reize und Informationen zum zentralen Nervensystem oder von dort zu den Organen befördern

 

pH-Wert
gibt an, wie sauer oder alkalisch (basisch) ein Stoff bzw. eine Lösung ist 0-6 = sauer, z. B. Magensäure; 7 = neutral, z. B. reines Wasser; 8-14 = alkalisch, z. B. Natronlauge

 

Physiotherapie
spezielles Training und/oder äußerliche Anwendung von Heilmitteln, um die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des menschlichen Körpers zu erhalten, zu verbessern oder wiederherzustellen.

 

Plasmapherese
Abtrennung des Plasmas (des flüssigen Blutbestandteils) von den Blutkörperchen. Die festen Bestandteile werden anschließend mit Fremdplasma oder einer Kochsalzlösung wieder in den Blutkreislauf geleitet.

 

Protein
Eiweiße: natürliche Substanzen, die in Pflanzen und Tieren vorkommen und aus Stickstoff und Aminosäuren bestehen

 

R wie Reflex

 

Reflex
unwillkürliche, schnelle und gleichförmige Reaktion des Körpers auf einen Reiz

 

Remission
Symptommilderung oder das zeitweilige Verschwinden von Symptomen bei einer Krankheit

 

Remyelinisierung
Neubildung der Myelinscheide einer Nervenfaser nach Schädigung

 

Retrobulbärneuritis
siehe Optikusneurits

 

Rückenmark
Teil des zentralen Nervensystems, der das Gehirn mit dem peripheren Nervensystem verbindet

 

S wie Symptom

 

Schub
Von einem MS-Schub spricht man, wenn sich neue Krankheitszeichen entwickeln oder bereits aufgetretene Symptome wieder reaktiviert werden und diese 1) mindestens 24 Stunden anhalten, 2) mindestens 30 Tage seit dem letzten Schub vergangen sind und 3) nicht durch Infektionen oder Änderungen der Körpertemperatur erklärbar sind.

 

Seborrhoe
fettiger Hauttyp

 

Sebostase
trockener Hauttyp

 

Sensorisch
die Sinne (Tasten, Schmecken, Riechen, Sehen und Hören) betreffend

 

Sklerose
Vernarbung

 

Spastik
erhöhte Spannung der Muskulatur (= Muskelsteifheit) infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems

 

Subkutis
dritte Hautschicht, auch Unterhaut genannt

 

Symptom
Krankheitszeichen

 

Synapse
Verknüpfung, über die zwei Nervenzellen oder eine Nervenzelle und eine andere Zelle (z. B. Muskel- oder Drüsenzelle) miteinander in Verbindung treten

 

T wie T-Zellen

 

Tremor
unwillkürliche Bewegungen (Zittern) der Arme, der Beine oder des Kopfes

 

T-Zellen
weiße Blutkörperchen, die im Thymus, in den Rachenmandeln und anderen Organen gebildet werden und an der Immunreaktion beteiligt sind. Man nimmt an, dass sie bei der MS-Entstehung eine wichtige Rolle spielen.

 

V wie Virus

 

Virus
infektiöser Partikel, der aus Erbinformation und einer Hülle besteht

 

Visuell evozierte Potenziale (VEP)
Untersuchung, bei der man auf ein flackerndes Schachbrettmuster schauen muss. Es wird die Signalübertragung im Sehnerv gemessen.

 

W wie weiße Substanz

 

Weiße Substanz
Teil des zentralen Nervensystems, der Nervenfasern mit Markscheiden enthält und weiß aussieht. Im Gegensatz dazu enthält die Hirnrinde die Zellkörper und sieht grau aus (graue Substanz).

 

W/O
Wasser-in-Öl-Emulsion; Gemisch aus wenig Wasser mit viel Öl

 

Z wie ZNS

 

Zerebellum
Kleinhirn - der Teil des Gehirns, der u. a. Bewegungen koordiniert

 

Zentrales oder Zentral-Nerven-System (ZNS)
besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark; steuert und verarbeitet Körperfunktionen (z. B. Bewegungen, die Atmung, den Sehvorgang und das Gedächtnis) und sendet Signale an die Körperteile