Mein Umfeld

Nachdem bei Ihnen eine MS festgestellt wurde, stellen Sie sich bestimmt auch die Frage, wie Ihr Umfeld nun reagieren wird. Ihre veränderte Lebenssituation bietet auch Chancen: Stellen Sie sich der Herausforderung mit vereinten Kräften.

Ihr privates Umfeld kann sich positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken. Genauso wie Sie selbst, müssen auch Ihre Familie und Angehörigen erst lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Das Wichtigste ist, gemeinsam über die Ängste, Befürchtungen und Bedürfnisse zu reden. Je besser Ihr Umfeld informiert und je offener der Umgang miteinander ist, umso leichter ist es, die neue Lebenssituation erfolgreich zu meistern. Scheuen Sie sich nicht, Menschen, die Ihnen nahe stehen, in die Therapie einzubinden.

Gemeinsamkeit macht stark. Grundsätzlich sollten Sie aber im Einzelfall entscheiden, wer von Ihrer Erkrankung erfahren soll und wer nicht. Kinder merken häufig intuitiv, dass etwas nicht stimmt. Spätestens dann sollten Sie Ihre Kinder altersgerecht über MS aufklären. So lernen Ihre Lieben mit den Symptomen der MS umzugehen und interpretieren Symptome wie z.B. Müdigkeit nicht als Desinteresse. Bestimmt werden Sie in Situationen wie diesen liebevoll unterstützt.