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9.5 Herzerkrankungen

Betaferon besitzt zwar keine bekannte direkte kardiotoxische Wirkung, die Symptome des mit Beta-Interferonen einhergehenden grippeartigen Syndroms können sich für Patienten mit vorbestehender relevanter Herzerkrankung jedoch als belastend erweisen. Daher sollte Betaferon bei Patienten mit vorbestehenden Herzerkrankungen mit Vorsicht angewendet werden. Patienten mit vorbestehender relevanter Herzerkrankung, wie Herzinsuffizienz, koronarer Herzkrankheit oder Herzrhythmusstörungen, sollten insbesondere zu Beginn der Behandlung mit Betaferon auf eine Verschlechterung des kardialen Zustands überwacht werden. Seltene Fälle von Kardiomyopathie wurden berichtet. Wenn ein solcher Fall eintritt und der Verdacht eines Zusammenhangs mit Betaferon besteht, soll die Behandlung abgebrochen werden.1

Bei Patienten mit kardialen Vorerkrankungen kann die konsequente Behandlung grippeartiger Nebenwirkungen mit nichtsteroidalen Antiphlogistika (z.B. Ibuprofen, Paracetamol) von besonderer Bedeutung sein.

Literatur
  1. Fachinformation Betaferon, Stand März 2017.