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2. Wirkmechanismus von Betaferon

Für Interferon beta-1b konnten sowohl antivirale als auch immunregulatorische Wirkungen nachgewiesen werden. Die Wirkungsweise von Interferon beta-1b bei Multipler Sklerose ist nicht genau geklärt. Es ist jedoch bekannt, dass die biologischen Eigenschaften von Interferon beta-1b, die die Immunantwort beeinflussen, durch Wechselwirkungen mit spezifischen Zellrezeptoren auf der Oberfläche menschlicher Immunzellen vermittelt werden. Die Bindung von Interferon beta-1b an diese Rezeptoren führt zur Bildung einer Reihe von Botenstoffen, die als Mediatoren der biologischen Wirkungen von Interferon beta-1b betrachtet werden können (s. Abb. 5). Außerdem verstärkt Betaferon die Suppressor-Aktivität peripherer Lymphozyten und wirkt abdichtend auf die Blut-Hirn-Schranke.1, 2, 3, 4, 5

Abb. 5: Wirkmechanismus von Betaferon
Literatur
  1. Brod S et al., Neurology 1996; 46: 1633 – 1638.
  2. Gayo A et al., Neurology 1999; 52: 1764 – 1770.
  3. Noronha A et al, Ann Neurol 1990; 46: 1450 – 1454.
  4. Ossege L et al., International Immunopharmacology 2001; 1085 –1106.
  5. Schmidt R und Hoffmann F, Multiple Sklerose, 5. Auflage, Urban & Fischer, München, 2012.