Früher wurde MS-Patientinnen häufig von einem Babywunsch abgeraten. Diese Einschätzung hat sich mittlerweile geändert, da immer mehr Daten zeigen, dass eine Schwangerschaft keinen nachteiligen Einfluss auf den MS-Krankheitsverlauf hat.1

Da 2/3 der MS-Patienten weiblich sind und sich die MS meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr (im gebärfähigen Alter) manifestiert, ist „Babywunsch und Therapievereinbarkeit“ ein wichtiges Thema in der neurologischen Praxis.2

Mütter sind bei der Geburt ihrer Kinder heute deutlich älter.3

Hinzu kommt die mit dem Alter abnehmende Konzeptionswahrscheinlichkeit der Frau.4

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Literatur

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Statistisches Bundesamt (2018) Statistisches Jahrbuch 2018. Deutschland und Internationales.
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