10 Jahre lidwina - Happy Birthday!

lidwina 3/2014 - Grußworte zum Jubiläum

lidwina 3/2014

Herzlichen Glückwunsch lidwina

Vor zehn Jahren habe ich an gleicher Stelle den Macherinnen und Machern des Magazins viel Glück gewünscht, heute möchte ich ihnen gratulieren und auch ein wenig danken.

Für den mutigen Schritt damals wie heute, Menschen mit Einschränkungen nicht ausschließlich auf ihre Erkrankung zu reduzieren. Für die Macherinnen und Macher des Heftes ist es völlig selbstverständlich: Menschen, die mit chronischen Erkrankungen wie MS oder anderen Einschränkungen leben müssen, interessieren sich genauso wie alle anderen für das Leben um sie herum: Sie haben Kinder, gehen zur Arbeit, treffen Freunde, sind Teilnehmer des politischen Lebens und vieles andere mehr – Menschen in ihrem individuellen Alltag eben.

Daher war es eigentlich völlig logisch, dass die Diskussion um die Inklusion und ihr politisches und gesellschaftliches Voranschreiten immer wieder in den Heften aufgegriffen und in unsere Wohnzimmer getragen wird und die Redaktion auch hier klar Stellung bezieht. Chronisch Kranke oder Menschen mit anderen Einschränkungen leben nicht auf einem anderen Planeten. Wir leben mitten in der Gesellschaft und sind ein fester Bestandteil einer Gemeinschaft. Das müssen wir wollen und auch einfordern. Auch das macht uns lidwina immer wieder klar.

Andreas Pröve

Publizist und Weltenbummler, dessen Rollstuhl ihn schon durch viele unbekannte Welten getragen hat.

 

 

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

... als sei es gestern gewesen: Im Frühsommer 2004 fragte mich mein damaliger Chef, ob ich ein MS-Patientenmagazin entwickeln könne? Was dies bedeutete? Für mich persönlich: Eine tolle Herausforderung, denn Magazinmacher war ich bis dahin nicht. Und inhaltlich? Ebenso eine Herausforderung! Denn es gab keine Vorbilder. Wie mit dem MS-Medikament von Bayer verhielt es sich auch mit dem MS-Patientenmagazin: Wir waren Pioniere.

Das MS-Medikament, das älteste moderne MS-Therapeutikum, war damals gut sieben Jahre auf dem deutschen Markt. Seit dieser Zeit gab es von uns auch schon Informationen direkt für Anwenderinnen und Anwender des Medikaments: zuerst die „Hotline“, später Info-Broschüren. 1997 kam die Website MS-Gateway dazu, der wir 1999 ein Diskussionsforum zufügten: Die erste deutschsprachige MS-Community im Internet entstand. Pionierleistungen, die gut ankommen, sind motivierend, und so hatte ich überhaupt keine Bedenken, dass das erste deutschsprachige MS-Magazin ebenso ein Erfolg werden würde. Auf der Suche nach fähigen Leuten fand ich mit Friederike Rausch diejenige, bei der ich mir sicher war, dass wir zusammen das Projekt zum Erfolg bringen können. Friederike brachte mit, was mir fehlte: Erfahrung im Magazinmachen, dazu noch auf dem Gebiet „Gesundheit“. Außerdem sprudelte sie von Ideen, die meinen ähnelten, und sie zeigte etwas, ohne das es nicht geht: Empathie, also Einfühlungsvermögen. Eben diese Empathie legte auch die Grafikagentur an den Tag, die bis heute unsere „lidwina“ gestaltet: die Tack Design GmbH – die damals noch junge Agentur mit Sitz in einer Kreuzberger Fabriketage. Hier hielten wir viele inspirierende Redaktionssitzungen ab mit dem festen Willen, mit jeder neuen Ausgabe von „lidwina“ ein Magazin vorzulegen, das seinen Lesern Ideen gibt, mit ihrer MS klarzukommen.

Meine letzte „lidwina“-Ausgabe brachte ich im März 2009 heraus. Dann verließ ich das Unternehmen aus privaten Gründen und bin seitdem als Journalistin selbstständig, mit den Schwerpunkten Lokales und Umwelt/Gesundheit. Und ich freue mich heute, dass sich dieses Projekt so erfolgreich weiterentwickelt hat.

Carin Schomann

Freie Journalistin, Hamburg

 

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