Der Wunsch nach Kindern ist für viele MS-Betroffene ein brennendes Thema. Viele Aspekte müssen bedacht werden, bevor die Entscheidung für ein Kind fällt. Oft sind sie verunsichert bezüglich der Frage, welchen Einfluss eine Schwangerschaft auf die MS haben wird. Wenn man bedenkt, dass mehr als zwei Drittel aller MS-Betroffenen Frauen sind, und dass die Krankheit in den meisten Fällen im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt auftritt, dann ist klar, dass die MS die Betroffenen oft genau dann überfällt, wenn sie über eigenen Nachwuchs nachdenken.

Wichtig ist vor allem, sich die Verantwortung für die Pflege und Erziehung des Kindes bewusst zu machen. So sollten die Umgebungsbedingungen genauso sorgfältig abgewogen werden wie die momentane Krankheitsphase.

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Nicole über ihren Kinderwunsch trotz MS, ihre Einstellungen und ihre Zukunft mit Mann und Kind:

„Die Krankheit hat nicht das Recht, über das Leben eines persönlichen Menschen zu entscheiden, sondern das sollte man immer noch selbst tun. Angst vor etwas zu haben, hemmt einen mehr, als dass man sich darauf einlässt und freut und einfach mal lebt, als wäre man gesund. Das kann man, das geht!“