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Adhärenz

auch Therapietreue genannt; aktives Mitwirken des Patienten am Therapieprozess und die Bereitschaft, den ärztlichen Empfehlungen im Rahmen der Therapie zu folgen. Bei chronisch Kranken ist die Adhärenz in Bezug auf die Einnahme von Medikamenten besonders wichtig. Grundlage einer erfolgreichen Therapie ist die Berücksichtigung der individuellen Bedürfnisse des Patienten sowie die Berücksichtigung von Faktoren, die es dem Patienten erschweren, das Therapieziel zu erreichen.

Affektlabilität

leichte Beeinflussbarkeit von Gefühlsäußerungen und Stimmungen mit raschen und starken Schwankungen

Akinese

Unbeweglichkeit

Akkommodation

Naheinstellung des Auges, die mit Pupillenverengung einhergeht; durch Veränderung der Linsenkrümmung wird scharfes Fern- und Nahsehen ermöglicht

Albumin

eine Gruppe von wasserlöslichen Eiweißkörpern, die u. a. als Transportmittel für Substanzen im Blut dienen

Amnesie

vorübergehende oder auch bleibende Erinnerungslosigkeit

Analgetikum

schmerzstillendes oder schmerzlinderndes Medikament

Anamnese

Erfragung von medizinischen Informationen durch einen Arzt, bei der entweder der Patient selbst (Eigenanamnese) oder eine dritte Person (Fremdanamnese) antwortet. Bei der Diagnosestellung ist die Anamnese sehr wichtig, weil dabei u. a. nach Vorerkrankungen oder Erkrankungen in der Familie, Allergien und Medikamenteneinnahme gefragt wird.

Angiographie>

Röntgendarstellung der Blutgefäße durch Einspritzen eines Kontrastmittels unter Bildschirmkontrolle

antiinflammatorisch

gegen entzündliche Vorgänge gerichtet

Antikörper

ein Eiweiß, gebildet vom Immunsystem als Reaktion auf eine (meist fremde) Substanz, die man Antigen nennt

Antispastikum

Medikament zur Herabsetzung eines krankhaft erhöhten Muskeltonus

Arteriosklerose

Ablagerung von Fett, Thromben, Bindegewebe und Calciumphosphat („Kalk“) in den Blutgefäßen („Arterienverkalkung“)

Ataxie

Oberbegriff für verschiedene Störungen der Bewegungskoordination 

Atrophie

Volumenminderung eines Organs (z. B. des Muskels oder des Gehirns) infolge von Schwund seiner funktionstragenden Zellen durch Schädigung oder durch Inaktivität.

autoimmun

Immunreaktion, die gegen körpereigenes Gewebe gerichtet ist

Autoimmunkrankheit

Krankheiten wie Rheuma oder MS, bei denen das Immunsystem fehlgesteuert ist und infolgedessen körpereigenes Gewebe angreift

Axon

Nervenfaser, die Impulse von einer Nervenzelle zur anderen überträgt