Neurologische Symptome von Nervenschäden

Die einzelnen Bezirke des zentralen Nervensytems (ZNS) stehen in Beziehung zu verschiedenen Körperregionen.
Sobald Sie einen Gegenstand wie beispielsweise ein Buch in die Hand nehmen und anfangen zu lesen, übernimmt Ihr ZNS mehrere Aufgaben.
Es sendet z.B. spezifische Befehlssignale aus, die bestimmen, wie Ihre Arme das Buch halten. Außerdem verarbeitet es die beim Lesen von Ihren Augen aufgenommenen Informationen.
Bei Schäden des ZNS durch Krankheiten oder Verletzungen bestimmt der Ort der Schädigung die Art der daraus entstehenden Symptome.
Schäden im Rückenmark können z.B. zu Taubheitsgefühl und Schwäche in den Gliedmaßen oder zu Blasenstörungen führen.
Schäden am Sehnerven, der die Augen mit dem Gehirn verbindet, führen häufig zu einer Einschränkung der Bildschärfe und des Farbensehens.
Andere häufig auftretende Symptome durch Schäden des ZNS sind:
- Bewegungsstörungen, wie Schwäche, Spastizität, Steifheit, das Gefühl von schweren Gliedmaßen und
- abnorme sensorische Empfindungen, wie Taubheitsgefühl, Schmerz und Jucken bzw. Brennen.
In einigen Fällen treten trotz großflächiger Schädigung des ZNS keine Symptome auf. Meistens ist aber ein Zusammenhang zwischen der Fläche der geschädigten Areale und der Wahrscheinlichkeit, dass Symptome auftreten, vorhanden.

