Mobil bleiben auf Rädern
Möglichkeiten, trotz MS mobil und aktiv zu bleiben
Viele MS Patienten sind früher sehr gerne Fahrrad gefahren. Manche waren früher sogar Motorradfahrer. Sie haben dann aber, meist wegen Gleichgewichtsstörungen oder wegen nachlassender Kraft, ab einem bestimmten Stadium der Krankheit Angst, dies zu tun.
Deshalb muß man jedoch nicht auf diese sehr sinnvolle und gesundheitsfördernde Tätigkeit verzichten.
Motorradfahren ist wohl vorbei, aber nicht Fahrradfahren
Wenn ein normales Fahrrad nicht mehr in Frage kommt, gibt es als Alternative z.B. das sogenannte Dreirad.Dies hat nichts mit dem Dreirad für Kinder zu tun.
Dreirädrige Fahrräder gibt es in verschiedenen Ausführungen. Die drei Räder können gleich groß sein, z.B. 24 Zoll. Sie können vorn ein Rad und hinten zwei haben oder umgekehrt, vorne zwei und hinten eins. Bei manchen Modellen ist nur das vordere Rad groß, die hinteren Räder können kleiner sein.
Man muß berücksichtigen, daß die Fahreigenschaften völlig unterschiedlich zu einem normalen Fahrrad sind. Man muß es einfach probieren und sehen, mit welchem Rad man klarkommt.
Hier fällt garantiert keiner um
Für diejenigen, die auch zu Hause im Sattel trainieren möchten, empfiehlt sich ein sogenannter Heimtrainer. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Modelle, bei denen unterschiedliche Belastungen, Geschwindigkeiten, Sitzpositionen, usw. eingestellt werden können.
Am besten informiert man sich in einem Geschäft für Medizingeräte, wo die Geräte auch gleich ausprobiert werden können und qualifizierte Beratung gegeben ist. Natürlich kann man auch den behandelnden Neurologen oder Krankengymnasten fragen.
Es gibt also viele Möglichkeiten, aktiv zu bleiben. Natürlich kostet es etwas Zeit und Mühe, aber das ist es mit Sicherheit wert.
Viel Erfolg bei den Fortschritten! Schon ein Anstieg der Pulsfrequenz ist ein Erfolg!




