unendliche geschichte
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393 - 21.07.2010, 10:42 und schon wurde sie aufgerufen, behandelt und ratzfatz war auch schon wieder das ende ihres abstechers in sicht. "und wennich geh von diesem dummen ort werde ich nochmals alle klatschen!" dachte sie bei sich und klatschte vor freude in ihre pfoetchen, welche daraufhin zu klosettdekkelgroesse anschwollen. das hatte sie nicht gewollt und und beobachtete mit hoechster konzentration, wie sie wieder abschwollen. besser istas. |
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394 - 25.07.2010, 19:50 glücklicherweise schwollen die pfötchen blitzartig wieder ab, weil die frau Illgner, die für die bespaßung in der institution zuständig war und ergo immer eine miene vor sich hertrug, um die sie das leiden christi beneidet hätte, flugs frisch geschnittene zwiebeln darauf gelegt hatte. und kaum, dass sie mit ihren halbwurstigen fingerlein wieder die tastatur ihres mobilen ton-bild-schrift-apparates bedienen konnte, machte sich Fequenzia auf den weg in Tooms Institute für Psychologische Magisterausbildung, um dort eben eine solche zu absolvieren und fortan ihren messerscharfen verstand, gepaart mit weltkenntnis und empathie für jedwede kreatur, die mit einem noch so marginalen denkapparat ausgestattet war, einzusetzen für verständigung und kommunikation. sie absolvierte den eintägigen lehrgang mit bravour und richtete sich, zurück auf dem raumschiff, ein sprechzimmer gleich zwischen kombüse und maschinenraum ein. an das schott, das sie nach belieben öffnete oder schloss, pappte sie ihr neues praxisschild. ’Doktor Neuro’ schien ihr ein guter name für ihr unternehmen zu sein, da sie nach der lehre der leere eines frisch geleerten mülleimers und des prothesengottes praktizierte. danach war das befreiende sichleerfühlen das ziel der therapie, und kritiker monierten, dass dies ja nichts neues sei, sondern schon vor äonen von einem typ mit dickem bauch und dauergrinsen so vorgeschlagen worden war. so schaffte sie es, eindruck zu schinden, was aber gar nicht ihr anliegen war, weil sie derlei im grunde verabscheute, aber was konnte sie dafür, wenn es immer wieder einfachdenker und merkbefreite gab, die ihr die absicht unterstellten, mit ihrer akademischen ausbildung und ihrem talent eindruck schinden zu wollen. hauptsache, die patienten ließen sie in ruhe, solange das schott zu ihrem sprechzimmer verschlossen war und das Doktor-Neuro-Schild den ungeduldigen ausreichend respekt einflößte, nicht draußen herumzuheulen, bis das schott wieder geöffnet wurde und sie in der sprechstunde über mangelnde leere und lästige kopfbedeckungen lamentieren konnten, die das denken einengten. |
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395 - 30.07.2010, 12:09 von wegen schott zu! der crew war das wurscht und so rumpelten sie brachial ins schbrechzimmer vom doc fekk und pflanzten sich an allen möglichen und unmöglichen stellen da hinein. ’hol mal gläser!’ brüllte der oränschohrer den riesen an, was natürlich nicht bös oder herrisch gemeint war, die beiden reden nur in dem ton miteinander und außenstehende beschwerten sich zuweilen, wie hier miteinander umgegangen würde. als ob die das was anginge. egal. so brüllte der The Ear und knallte eine megapulle »lauschgift de lüx« auf den brandneuen lacktisch, der als schreib-, couch- und füßedraufablegmöbel in eins diente. er (also the Ear, nicht der tisch) hatte nebbich mit den anderen eine art wällkamm-bäck-fete für Fequenzia ausgeheckt, und so stellte einer nach dem anderen die mitgebrachten schlemmereien auf den tisch: der Spirit und Pumpi schleppten die goulaschkanone herbei und hievten sie mit vereinten kräften auf den tisch, der bedenklich ächzte, aber hielt. der Schnucki hatte ein tütchen xtra-hot-corn pops organisiert, weil er wusste, dass außer ihm und Fequenzia keiner dieses zeuchs mochte. der King of Smile wuchtete ein 50 liter-fass kaiserkrone jubiläumspils herbei und die havanna in seinem mundwinkel wippte bei jedem wupp. das muob hatte trollkirschenkompott bereitet und für jeden ein gläschen abgefüllt und alle freuten sich schon auf den nachtisch. welcher unvollständig wäre, wenn nicht das sternchen mit dem käferchen unter anleitung vom GuGo eine herrlich fluffige mousse von grünen tomaten mit koriander kreiert hätten, der exzellent mit dem trollkischzeug harmonierte und höchste verträglichkeit versprach und das so leicht war, dass es schwebte und vom käferchen und vom sternchen durch die luft gezogen wurde. weil das tomatenzeuch auch stark gezuckert worden war, zogen sich alsbald herrlich klebrige tomatenflufffäden durch den ganzen raum und klebten fest, wo immer sie halt fanden. das gekicher und geschlecke konnte man sich vorstellen. es passierte selten, dass mme. baggypants das mäulchen vor sprachlosigkeit offenstand. jetzt war so ein moment, und grade, bevor es peinlich wurde, kam der riese wieder, in seinem gefolge die neuen mit ihren hunden, die niedliche wägelchen zogen mit gläsern, geschirr, besteck und zahnstochern darauf, und der schmaus konnte beginnen. bald hub ein grunzen und schmatzen an, das sich haargenau anhörte wie weiland in der räuberhöhle, als die bremer stadtmusikanten zum fenster hereinschauten. |
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396 - 31.07.2010, 20:54 fekk aber INDES stuelpte sich die hautengen jaegerhosen bis zum knie ueber und DERWEIL die TEUFELSSTIEFEL, welche sie beim mailorderdienst des planeten DEMONIA hoechstpersoenlich in niederhoechststadt abgeholt hatte. denn: moegen alle nun futtern, sie hatte UNTERDESSEN null appetit. ausser auf schbass, wo immer er sich auch biete. |
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397 - 27.08.2010, 18:15 INDES... hatte sich die crew mehr oder weniger pappsatt und mit voller konzentration auf die plaetze begeben, denn weiterflug stand kurz bevor! das eine oder andere mannschaftsmitglied weilte zwar noch auf dem holodekk zwekks jenem ding, welches man vor vielen monden auf der lieben mamma erde "urlaub" oder dergl. zu nennen pflegte, aber schon hatte the ear eines seiner trichterohern zum zwekke der akkustischen signalgebung abgeschraubt und bloekte einen lautstarken countdown ueber die bruekke. scotty, der auch von einer regenerationssession zurueckgekehrt war, fehlten beim anblikk des von seinem stellvetreter, dem king of smile, aeusserst dilettantisch mit tempos gestoppten loechern im achterdekk die worte und er begann - den king an einem ohr hinter sich herziehend und ihn im akkord noetigend, ca. 1000 hubbabubba in seinem munde zusammenzukneten und portionsweise auszuschbeien - mit diesem kitt die groebsten schaeden zu beseitigen. hie und da drangen noch teile von daenen herein, die von fekk, welche nuetzlicherweise der reparaturaktion beiwohnte, mit ihrem trollphaser , welchen sie stets in der buggytasche mit sich zu fuehren pflegte, niedergesprueht wurden. allen dreien - so kann sich der geneigte leser denken - standen schweissperlen auf der stirn, welche vom gugo sorgfaeltig in winzigen gueldenen amphoren aufgefangen wurden. waren sie doch teil der geheimen rezeptur des wahnwitzigen qualats - genannt googleschleim - welches zu feierlichen anlaessen - wie man weiss - anbord von der schamanin hoechstselbst angeruehrt wurde. |
